Kurzüberblick: Immobilienmarkt Berlin – Jahresstart 2026
- Andre Schumacher

- vor 2 Tagen
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Der Berliner Immobilienmarkt zeigt zu Beginn des Jahres 2026 eine Phase der Stabilisierung mit leicht positiver Tendenz nach den Preisrückgängen der Jahre 2023–2024. Erste Daten deuten darauf hin, dass sich Nachfrage, Preise und Transaktionen wieder erholen, allerdings auf moderatem Niveau.

Preisentwicklung und Marktaktivität
Anfang 2026 liegen die durchschnittlichen Quadratmeterpreise bei rund 5.387 €/m² für Eigentumswohnungen und 5.308 €/m² für Häuser – damit leicht über dem Vorjahr.
Nach zwei Jahren Rückgang stiegen die Transaktionspreise 2025 wieder um etwa +3 %.
Auch die Zahl der Käufe nahm zu: 2025 wurden bei Wohnungen und Häusern teils rund 20 % mehr Kauffälle registriert als im Jahr zuvor.
Immobilien werden aktuell oft noch unter Angebotspreis verkauft (ca. 6 % Abschlag), was auf ein weiterhin sensibles Käuferverhalten hindeutet.
Mieten und Angebotslage
Die Mieten steigen weiter: Anfang 2026 etwa 13,11 €/m² im Schnitt, ein moderater Anstieg gegenüber 2025.
Gleichzeitig bleibt das Angebot knapp; Berlin kämpft weiterhin mit einem strukturellen Wohnungsmangel und hohem Nachfrageüberhang.
Strukturelle Trends
Der Markt ist stark segmentiert: Lage, Energieeffizienz und Zustand der Gebäude beeinflussen Preise deutlich.
Neubau bleibt durch hohe Baukosten und geringe Bautätigkeit begrenzt, was langfristig preisstützend wirkt.
Institutionelle Investoren und professionelle Käufer gewinnen an Bedeutung am Markt.
Ausblick 2026
Für Deutschland – und damit auch Berlin – wird ein moderater Preisanstieg im Bereich von wenigen Prozent erwartet.
Insgesamt gilt der Markt als stabilisiert, aber weiterhin abhängig von Zinsen, Regulierung und wirtschaftlicher Entwicklung.
Fazit: Zum Jahresstart 2026 präsentiert sich der Berliner Immobilienmarkt solide, mit leichten Preissteigerungen, wachsender Nachfrage und weiterhin angespanntem Wohnungsangebot. Eine starke Boomphase ist aktuell nicht absehbar – vielmehr zeichnet sich eine Phase moderaten Wachstums und regional differenzierter Entwicklung ab.


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